Montag, 2. Oktober 2006

Montag

herzchen

Auf meinem Weg tanzen Herzchen vor meinen Augen. Super, das macht Spass. Das gibt mir den Kick und bringt mich wunderbar in die neue Woche. Und da sage noch einer, Paris wäre die Stadt der Liebe...

Sonntag, 24. September 2006

Sonntag

sonntag_isarufer2Sonntag Nachmittag. Die Sonne lockt, das Isar Ufer erwartet uns.

Wir legen uns ganz dicht ans Wasser. Seicht ist es hier. So seicht, dass ein winziger kurzbeiniger Terrier durchwaten kann.

Zwei kleine Blonde schleppen ihre Surfbretter an uns vorbei. Ab ins Wasser damit. Sie kichern und strampeln. Und rufen. "Hey! Wir sind cool!" Rufen sie mit ihren dünnen Stimmchen. Und "hey!" das sind sie, tatäschlich :)

Wir liegen und lesen und geniessen. Ich schau mir die Leute an. Und knabbere zwischendurch an deinem Ohrläppchen.

Entspannt. Ganz einfach war's. Ein Urlaubstag, wieder einmal, mitten in München.

Samstag, 23. September 2006

Samstag

samstaginmuenchenSamstag in München. Oktoberfeststimmung, herrlich. Blasmusik, Dirndl und Lederhosen. Und jede Menge alberne Hüte.

Viel zu voll ist's mir, deshalb schnell einkaufen und dann hin zum Chinesischen Turm. Klar, da isses auch voll. Aber eng darfs da ruhig sein. Muss es vielleicht sogar. Ein Plätzchen findet sich immer noch.

September Sonne geniessen.

Und dann ab nach Hause, Video angucken. Lange gewartet auf V - wie Vendetta. Nicht schlecht, aber richtig begeistern kann mich der Film nicht.

Vielleicht bin ich auch einfach nur zu müde.

Mittwoch, 20. September 2006

Mittwoch

sandra_september2

Die Kamera läuft
Die Sonne lacht. Und ich versuche es auch einmal, ganz leicht. Es ist nicht ein so strahlender Tag, aber seit fast ner Woche der beste. Und ein ordentliches Mittwoch Wetter, das mich beim Frühstück schon an den Biergarten abends denken lässt. Na, nur mal Joggen, sollte ich wirklich, vorher. Ich mache ein paar Fotos von mir unterwegs im Laufen und dann in der U-Bahn. Noch ein paar Fotos und weiter gehts.

Im Laufen schau ich mir die Previews an. Puh! Monstermässig. Aber ich will ja lernen. Auch wenn sie mich mit Falten, Grummelnd und verkrampft zeigen. Und die Fotos als Gewinn erkennen. Wieso? Weil ich die Chance habe, mich an mich zu erinnern. Denk an dich! Du bist wichtig. Du bist schön! Nichts ist so wichtig, dass du deine Augenbrauen krumpeln musst. Dass Du verzweifelt in die Welt schauen musst. Und ich wollte doch: Mit meinem neuen Computer jeden Tag ein Foto machen, jetzt wo es so einfach geht.

Was tun?
Ich sehe seit ein paar Wochen - dieses Jahr überhaupt? - verkrampft und verhärmt aus. Strenge Falten ziehen meinen Mund herunter. Seh ich so verkrampft aus, weil ich... so genervt bin bei der Arbeit. Weil vergangenes Jahr so viel passiert ist. Weil ich erschrocken bin von dem Alterseinbruch? Alles wahrscheinlich zusammen. Von allem etwas. Aber was soll ich tun? Wie mich entspannen? Joggen würde mir gut tun, das weiss ich.

taubeVorhin wieder die alte Obdachlose gesehen. Sie sitzt vor dem Ludwig Beck Kaufhaus, immer auf denselben Sitzen, um dieselbe Zeit, morgens, halb Neun. Mit umwickelten Waden und durchnässten Binden. Um sie herum die Plastiktüten aufgeschichtet.

Und mit dabei sitzt auf ihrer Schulter, auf ihrer Tasche, auf ihrem Sitz nebendran: eine dicke, aufgeplusterte Taube. Auf ihrer Schulter? Ja, auch auf ihrer Schulter. Ein ruhiges Paar, sie sprechen nicht, sie bewegen sich kaum. Nur irgendwann sind sie tagsüber dann mal weg. Am nächsten Morgen sind sie wieder da. Oft jedenfalls.

Entspann dich
Würde ich ja gerne. Ich trinke meinen Milchkaffee und erfreue mich des Lebens. Versuche es zumindest.

Dienstag, 19. September 2006

Dienstag

My pink Thirthday:

Montag, 18. September 2006

Montag

Heute: die Baader Strasse. Ich biege unten an der Buttermelcher Strasse ein, überquere den Zebrastreifen und vorbei an einem kleinen Künstlerladen.

kuenstlerHier steht im Schaufenster gross: eine Figur mit "BlaBla" im Mund. Als Retourkutsche auf die Kunstkritiker. Na, lustig ist das nicht. Verletzter Stolz und Schmerz. Manch andere Figur gefällt mir besser. Eng zusammen geknäulte, die den Ellbogen dicht beim Fussgelenk tragen. Aber mit nach Hause nehmen, würd ich wohl keine davon. Muss ja auch nicht. Siehst so aus, als wollten sie ihr Heim gar nicht verlassen... Na, denn. Ein paar Häuser weiter hat eine Designerin ihre weissen Räume, ein Kleidungsladen (für Kinder) in einem neu renovierten Haus und schliesslich gibts hier das "Baader Cafe".

Vorbei? Nein, an dem Cafe kommt wohl keiner vorbei, jedenfalls keiner, der neu in München ist. Dieses Cafe ist in jedem, wirklich jedem Reiseführer erwähnt. Eines der ältesten Cafes (20 Jahre ???) aber auch etwas karg in der Einrichtung. ich frage mich, welchen Eindruck die Japaner, die gerade einen der Tische umrunden, welchen Eindruck die wohl mit nach Hause nehmen. Deutschlands Cafes haben... den Charme einer 70er Jahre Gesamtschule, einer Bahnhofshalle, eines Müttergenesungswerks auf Abruf? Ich war jetzt einige Male drin, Samstags nachmittags ist es dicht besetzt und verqualmt. Morgens nicht vor 9:30 Uhr geöffnet. Der Obstsalat ist (zu) einfach. Auch wenn das Kleine Frühstück (Milchkaffee, 2 Semmeln, Butter und Marmelade für 3,90???) meinen Geschmack treffen würde. Also nicht wirklich eine Wahl für mich.

luftraus

Weiter oben eine Einlegearbeit besonderer Art. Statt "Fahrrad anlehnen verboten" oder ähnliche, wenigstens amtliche-neutrale Hinweise. Haben sich die Hausbesitzer hier zu einer persönlicheren Aussage hinreissen lassen. "Anlehnen ist Risik! Sie fahren ohne Luft weg..." Und ihr Werk wurde belohnt. Siehe Abbildung. Graffiti an hässlichen Betonwändern find ich o.k. Manchmal wild gelungen. An Wohnhäusern eher störend. Ergo, aber hier: Es ist schade, dass ein freundliches Wort oft nicht den erwarteten Widerhall findet. Schade. Aber wenn's hier so grob in den Wald hineinruft, ...

gutesgesternSo, jetzt bin ich schon fast an meinem Ziel. Umkreise noch "Gutes von Gestern", der Bäckerladen, der mich damit weder locken noch abschrecken kann, und ab mit mir hinunter, in den U-Bahn-Schlund. Arbeit, ich komme.

Sonntag

Trachten-und-Schuetzenzug-zum-Oktoberfest-2006
Trachten-und Schützenzug zum Oktoberfest 2006
Auftakt. Meine ersten Bilder zum Oktoberfest.

Ein wunderbarer Sonntag schiesst sich an:

Frühstücken im Ryles. Zum ersten Mal. Uns schmeckt es und wir blättern entspannt und gut gelaunt in unserer Zeitung.

Radl Heimfahrt durch den Englischen Garten. Zuhause Aufräumen, Putzen, Waschen. Eine saubere Wohnung... Fein!

Video fertig schauen. Ich mag ihn nicht. Nur alle sagen, er wär so gut. Bewertung in der imdb: 7,9 Die fade Musik wische ich mit Norah Jones weg.

Und abends bekommen wir Besuch.

Ein wunderbarer Sonntag neigt sich dem Ende zu.

Donnerstag, 14. September 2006

Donnerstag

versprechenEben einen kleinen Fiat gesehen, auf dem 6 grosse rote Tulpen wuchsen. Klar, künstliche, einen Meter hoch und üppig. So gross, dass sie das kleine Gefährt ganz schön zum Wackeln brachten. so eierte es geschwind aus meinem Blickfeld, zu schnell, als dass ich meinen Foto ziehen konnte. Schade, was für ein herrliches Bild!

Viele Bilder bleiben
nur in der Erinnerung, schade eigentlich, sehr schade. Das Bild nur für mich, als du deinen süssen Haarschnitt hattest, kurz geschoren und vorne an der Stirn etwas hochstehend. Ach, war das süss. Aber damals hatten wir keine Fotoapparat, jedenfalls keinen, mit dem wir leicht knipsen konnten. Mit der Digitalkamera ist alles so viel einfacher. Über 1000 Fotos in Amerika gemacht und viele davon schon weggeworfen. 2 Tage sogar gelöscht. Ohne dass ich sie wieder hervor befördern konnte.

Vorhin bei der Dresdner Bank am Bonner Platz gewesen. Eine Einzahlung: kostet 8 Euro. Wenn Sie das schräg gegenüber tun, wenn Sie doch bei der Stadtsparkasse sind, dann kostet Sie das vielleicht nichts. Gehen Sie doch mal rüber. Also: danke, das ist nett. Das ist wie der Weihnachtsmann im Weihnachtsfilm. der im Kaufhaus sitzt und die Leute zur Konkurrenz schickt, wenn es dort die besseren Produkte gibt. aber nur dann natürlich. Also.

Kultfabrik, heute Abend
102257-fluchtpunkt-plakat Heute Abend gehen wir, wahrscheinlich, in die Kultfabrik. Ein guter Bekannter stellt Fotos aus, gemeinsam mit anderen Künstlern. Ich bin gespannt. Ich habe noch keine Fotos von ihm gesehen. Aber ein professioneller Fotograf sieht die Dinge ja anders als man selbst. Wie mit allem, was vom Hobby zum Broterwerb mutiert, kann man damit Glück haben oder auch Pech. Ich selbst als kleiner Knipser kann mir meine Motive ja aussuchen. Ich nehme, was so auf dem Weg liegt. Wer verkaufen will, muss wohl fotografieren, was gebraucht wird. oder bezahlt. Was wird bezahlt? Hochzeiten. Business Veranstaltungen. Modestrecken. Was auch immer. Natürlich sind die Super Fotos bei ... oder ... Bilder Datenbanken in den Rechten sehr teuer. Aber das macht sich ja wohl bezahlt.

Was liegt denn heute auf der Strasse? Am Bonner Platz biege ich ab, damit ich nicht an der grossen Verlängerung von der Rheinstrasse entlang muss. Vorbei am Lidl, "Achtung Tram!" und rein in die Post. Ich brauche Umschläge und bis ich einen beschriftet hat, hat sich auch schon eine Schlange vor den Schaltern gebildet. Trotzdem geht es schnell. Ich nehme mein Päckchen entgegen, und gebe meinen grossen Brief auf. Inhalt: Die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, als Kontrastmittel "Heiliger Trödel" eine Seite Artikel aus dem Spiegel über die Vermarktung des Papstbesuchs und dann noch die Titelgeschichte zum 11.09. Verschickt an meine Eltern. Die Vatikanzeitung ein Spass. Denn katholisch ist mein Vater ja nicht, aber informiert über und interessiert an/ die Vorgänge im Vatikan.

liebeIch gehe frühstücken, ins Karo (Nordendstrasse 24). Jetzt, wos wieder geöffnet ist. Und mache Fotos in aller Stille, im alten nördlichen Friedhof. Und jetzt? ab in die Arbeit... Viel zu tun, damit ich endlich voran komme. Aber ich will heute Abend weiter schreiben. Aber heute abend, fällt mir vielleicht mehr ein. Wenn der Tag gewirkt hat.. Hoffentlich. Und ich will viel tun, heute. Ja, bestimmt.

Mittwoch, 13. September 2006

Mittwoch

lippenstift2Später geschlafen, noch früher wach. Im Spiegel geschminkt, die Lippenstift Spitze wird immer fragiler. Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass jede Frau andere, aber für sie typische Formen bildet, beim Lippenstift. Bei mir wird er immer spitzer, immer verdrehter, bis er bricht. Meine Mutter nutzt ihren grade rüber ab. Obwohl die Ausgangsform ja eher spitz ist, bei ihr wird es eine Ebene. Ob das eine Bedeutung hat? Keine Ahnung.

Noch zu früh
Heute ist mein Schatz bei einem Kundentermin. Und ich hab in aller Früh Hemden gebügelt. beim ersten: oh, Schreck, ein Fleck. Natürlich seh ich das erst als ich fertig bin. Toll. Wenn ich wasche, abends, hole ich die Wäsche aus dem Trockner, im Halbdunkeln, weil ich im Schlafzimmer kein Licht anmachen will. Die Fenster sind weit geöffnet, jetzt im Sommer. und ich will keinen ungebetenen Mückenbesuch. Also, lege ich die Wäsche zusammen, hänge die Hemden und Blusen auf und weg. Gebügelt werden sie dann, wenn wir sie brauchen. Hmm. Ein Fleck ist dann schlecht, wenn man nur das eine als Lieblingshemd hat.

Ein anderes ist zwar sommerlich, aber zu weit, zu wuchtig, für einen leichten, feinen Anzug. So was merke ich auch erst zu Hause, wenn ich es dann kombinieren will, mit eben dem, was schon zu Hause auf ein passendes Stück wartet. Und dann gibts da noch ein Winterhemd, eines mit langen Ärmeln. Also. Heute war das Winterhemd dran. Und anstatt zu sagen: Super! Du schaust absolut klasse aus. Ich würde mich auf der Stelle wieder in dich verlieben... Bin ich etwas genervt, schaue nur hin: Geht so... Und gehe. Ach, ich Depp! So was... Früh morgens ist nicht meine Zeit. Kurz danach schick ich eine SMS. Aber da hat der Termin schon begonnen. Mist.

Der Papst ist weg
kindUnd die Schule beginnt. An der Grundschule in der Klenzestrasse stehen die Neuankömmlinge: Erstklässler, Einzuschulende, Aspiranten mit bunten Luftballons. Verwandte und Bekannte eilen in festlicher Tageskleidung herbei. Ein Ereignis. Schön. Es tut gut, sich immer mal festlich einzurichten. Die Tüten mit den Überraschungen, die hätte ich auch gerne. So gross, dass ich sie kaum tragen kann. Aber auf Süssigkeiten verzichte ich, die ess' ich eh schon genug. Eine Wundertüte für Erwachsene. Ja, bitte. Auch für mich.

Jetzt naht das Oktoberfest. Und die Hotelsuche wird immer beschwerlicher. Das merke ich tagsüber, wenn wir für Arbeitskollegen aus Schweden, Polen und Frankreich noch Unterkünfte arrangieren wollen. Bei -muenchen.de noch vorgestern gefunden, aber bei hotels.com nur noch ab 500 euro. Das ist zuviel. Viel zuviel. Unsere schwedischen und polnischen Gäste konnten wir in Oberschleissheim unterbringen. Hotel am Schlosspark 2 Nächte, 4 Leute: 540 Euro insgesamt. Ich hoffe, es taugt was. Ich war nur einmal im Park. Und der hat mir gut gefallen. Durch die Anlagen schlendern, in eine andere Zeit versetzt...

Das Oktoberfest naht
Als ich noch Gast hier war, haben wir eine kleine Pension entdeckt, die Pension am Kaiserplatz. Süss von einer älteren Dame, Frau Jacobi, und ihrem Sohn geleitet. Sie hat eine Altbauwohnung umfunktioniert und jedes Zimmer im eigenen Stil eingerichtet. Da gibt es ein Jugenstil, ein Barock, ein Bauernzimmer. Alles aus Haushaltsauflösungen. Etwas angegriffen über die Zeit. Und mit Toilette und Dusche auf der Etage wenig Komfort. Aber süss. Und preislich unschlagbar. Das Einzelzimmer hat mich 32 Euro gekostet, das Doppelzimmer 45 bis 52 Euro. Und diese Ruhe! Mitten in der Stadt und nur Vogelgezwitscher. Herrlich! seufz.


Heute Abend wieder Seehaus?
seehaus1Mal sehen. Der Genuss ist Gewohnheit geworden. Was am Donnerstag und Freitag noch super entspannend und aufregend und Glück verströmend war, gestern eher im Schatten gesessen. Von hinten bekomme ich einen krummen Rücken ins Kreuz gerammt, von vorne laute Unterhaltung aufgedrängt. Also wenig entspannend. Heute sollte ich mal wieder joggen gehen, laufen. Damit ich mein armes Fleisch wieder etwas festigen kann. Und dann... können wir immer noch ein Mass zu uns nehmen :)

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Da muss ich erst noch einmal überlegen :)

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